Khao Sok Nationalpark
View on Google MapsIch werde meinen ersten Morgen im Khao Sok nie vergessen — ich wachte in einem schwimmenden Bungalow auf dem Ratchaprapha-Staudamm auf, Nebel stieg vom smaragdgrünen Wasser auf, während imposante Kalksteinfelsen den Horizont wie ein Gemälde einrahmten. Ein Longtail-Boot trug mich tiefer in den Park, wo das Dschungeldach einen Tunnel aus Grün bildete. Mein Guide entdeckte eine Gruppe Gibbons, die über uns durch die Bäume schwangen und deren Rufe durch das Tal hallten. Der Park umfasst 739 Quadratkilometer unberührten Regenwald, Heimat von Wildelefanten, Nebelpardern und unzähligen Vogelarten. Den Nachmittag verbrachte ich allein mit Kajakfahren durch Höhlen im Kalkstein, paddelte in die Dunkelheit, nur von meiner Stirnlampe beleuchtet, und entdeckte unterirdische Kammern voller Stalaktiten. Die Wanderung zum Ton Kloi Wasserfall dauerte drei Stunden, war aber jeden Schweißtropfen wert — die Kaskade stürzte in ein natürliches Becken, in dem ich unter dem Wasserfall schwamm, das Wasser eiskalt und erfrischend.
